Pressemitteilung 19.05.21
„Limeshainer Stil“ sollte keine Einbahnstraße sein
Letzte Woche wurden in der Limeshainer Gemeindevertretung unter anderem die Vertreter:innen für die Verbände und die Ausschussvorsitzenden gewählt. Der Kreis-Anzeiger berichtete davon. Bündnis 90/Die Grünen beanspruchten die Entsendung von Klaus Wörner in den Feldwegeverband Vogelsberg, denn es bedarf aus Sicht der Grünen einer kritischeren Stimme im Feldwegeverband. „Rückschnitt muss sein, denn Rückschnitt heißt auch Erneuerung. Aber die Praxis der letzten Jahre ist kein Rückschnitt, sondern Raubbau an Hecken und Bäumen. Auch die Limeshainer Naturschutzverbände, der NABU und die Natur- und Vogelschutzgruppe Hainchen, haben dies kürzlich in einer Pressemitteilung kritisiert“, erläutert der neue Fraktionsvorsitzende Eric Duda.
Aber dies war nicht der einzige Grund für die Kandidatur von Klaus Wörner. „Uns war das Abstimmungsverhalten der SPD – die Unterstützung aller UBL-Kandidaten – vorab bekannt. Auch hat man uns signalisiert, dass es keinen Spielraum gibt. Das ist ohne Zweifel legitim, stellt den von Herrn Dr. Schönfeld noch vor zwei Wochen angesprochenen „Limeshainer Stil“ jedoch in ein zweifelhaftes Licht, denn dieser sollte keine Einbahnstraße sein. Umso wichtiger war es uns, mit unserer Kandidatur für Feldwege- und Regionalverband ein Statement zu setzen“, so Duda.
„Gerade dort wo in den vergangen Jahren Logistikhallen entstanden sind oder in Kürze entstehen sollen, wurden Parteien und Listen überproportional gewählt, welche kritisch dem Logistikwahn gegenüberstehen. Dies sollte auch stärker im Regionalverband zur Geltung kommen“, kommentiert Heike Strohschnitter ihre Kandidatur für den Regionalverband FrankfurtRheinMain. „Und natürlich muss der Regionalverband deutlich gleichberechtigter besetzt werden, denn in der noch aktuellen Verbandskammer sind gerade 11 Prozent der Mandatsträger:innen Frauen!“, erklärt Strohschnitter weiter und unterstützt damit die Kampagne „Mehr Frauen in die Parlamente“ des Deutschen Frauenrates.