{"id":1294,"date":"2019-10-27T17:34:51","date_gmt":"2019-10-27T16:34:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-limeshain.de\/?p=1294"},"modified":"2021-05-14T09:00:53","modified_gmt":"2021-05-14T08:00:53","slug":"pressemitteilung-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-limeshain.de\/index.php\/Archive\/1294","title":{"rendered":"Gr\u00fcne fordern Gegendarstellung von der SPD Limeshain"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">27.10.2019<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In j\u00fcngster Vergangenheit\nhat die Fraktion der SPD Limeshain einen Flyer an alle Haushalte in Limeshain\nverteilt. In diesem Flyer wird von einer \u201eBelastung mit Pestiziden um 1800%\u201c im\nErweiterungsgebiet des Interkommunalen Gewerbegebiet Limes berichtet. Die SPD\nberuft sich dabei auf ein Gutachten, welches das Hagener Ingenieurb\u00fcro Mull und\nPartner (M&amp;P) im Auftrag des Investors Dietz AG erstellt hat. Nach neuesten\nErkenntnissen hat aber zum Zeitpunkt der Flyer-Verteilung das\nRegierungspr\u00e4sidium Gie\u00dfen bereits Entwarnung gegeben. \u201eDas sind Methoden, die\neigentlich nur von Populisten verwendet werden und ich bin ersch\u00fcttert, dass\ndies&nbsp; in unserer Kommunalpolitik\npraktiziert wird\u201c, so Heike Strohschnitter, Sprecherin der Gr\u00fcnen in Limeshain.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inzwischen wurde ein neues Gutachten durch das Sachverst\u00e4ndigenb\u00fcro Schnabel aus W\u00f6llstadt im Auftrag der betroffenen Landwirte erstellt, welches dokumentiert, dass die erhobenen Werte von M&amp;P falsch errechnet worden sind. Das&nbsp;Gutachten von Schnabel kommt zu dem Schluss, dass die dokumentierten Werte nicht zu beanstanden sind, und dass die B\u00f6den sehr wohl weiterhin f\u00fcr Landwirtschaft nutzbar sind. \u201eDas Vorgehen, eine Belastung mit Pestiziden zu behaupten, die nicht der Realit\u00e4t entspricht und diese fehlerhaften Informationen durch das Verteilen eines Flyers an alle Haushalte in Limeshain weiterzugeben, war grob fahrl\u00e4ssig. Hier wurden die Landwirte aus der Region an den Pranger gestellt, vermutlich mit dem Versuch, eine Erweiterung auf 50 ha zu begr\u00fcnden\u201c, f\u00fcgt Monika Ditter, 2. Sprecherin der Gr\u00fcnen in Limeshain, hinzu. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eMan stelle sich vor, dies\nh\u00e4tten sich Politiker auf Landes- und Bundesebene erlaubt. Ein R\u00fccktritt der\nverantwortlichen Person w\u00e4re das Mindeste, was dann gefordert w\u00fcrde,\u201c\nechauffiert sich Klaus W\u00f6rner, Fraktionsvorsitzender der Gr\u00fcnen in Limeshain. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Martin Seitz, ebenfalls Fraktionsmitglied,\nf\u00fcgt hinzu: \u201eEs wurde bewusst mit der Angst der Bev\u00f6lkerung gespielt. Gerade\nbei einem so sensiblen Thema wie Trinkwasserversorgung h\u00e4tte die SPD das\nGutachten von einem Sachverst\u00e4ndigen pr\u00fcfen lassen m\u00fcssen, statt es ungepr\u00fcft\ndazu zu verwenden, gegen die BI SchatzBoden vorzugehen!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei allem Verst\u00e4ndnis, dass die SPD zur Zeit um den Erhalt ihrer W\u00e4hlerschaft k\u00e4mpfen muss, kann ein solches Verhalten nicht geduldet werden. Gleicht es doch eher einem Ertrinkenden, der nach dem letzten Strohhalm greift, als nach solider und kompetenter Gemeindepolitik. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gr\u00fcnen in Limeshain fordern deshalb die Verantwortlichen der Limeshainer SPD-Fraktion dazu auf, die Bev\u00f6lkerung \u00fcber die Aussagen des Regierungspr\u00e4sidiums Gie\u00dfen zu informieren und sich bei den B\u00fcrgern von Limeshain f\u00fcr ihre rein populistische Aktion zu entschuldigen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27.10.2019 In j\u00fcngster Vergangenheit hat die Fraktion der SPD Limeshain einen Flyer an alle Haushalte in Limeshain verteilt. 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