Wir haben uns 17 Fragen für die Kandidaten ausgedacht und dabei verschiedene Themenbereiche unter die Lupe genommen:
- Zukunft für Limeshain
- Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit
- Mobilität
- Familien, Kinder und Jugendliche
- Wohnen und Ortsentwicklung
- Wirtschaft und Finanzen
- Ehrenamt & Gemeinschaft
- Demokratie & Transparenz
- Persönlich
Wichtig: Für die Inhalt und die Länge der Antworten sind wir nicht verantwortlich. Wir haben die Antworten der Kandidaten eins zu eins und unverändert wiedergegeben.
Wir hoffen, dass unsere Fragen und die Antworten euch dabei helfen, euch ein Bild von den Positionen der Kandidaten zu machen und so eine gute Entscheidung für eure Wahl zu treffen.
Bitte geht am 06.09.2026 wählen und macht von eurem Wahlrecht Gebrauch!
Zukunft für Limeshain
1. Welche drei Themen möchten Sie als Bürgermeisterin als Erstes anpacken?
Silke Nowakowsky: „Zu Beginn möchte ich alle Bereiche der Verwaltung und des Bauhofs intensiv kennenlernen. Mir ist wichtig zu verstehen, was bereits gut funktioniert, wo Herausforderungen bestehen und welche Verbesserungsvorschläge die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Gleichzeitig möchte ich eine Kultur des offenen Austauschs fördern: Probleme sollen frühzeitig angesprochen werden, damit wir gemeinsam pragmatische und schnelle Lösungen finden können.
Zweitens möchte ich die Lebensqualität in Limeshain weiter stärken. Dazu gehören eine verlässliche Kinderbetreuung, gute Rahmenbedingungen für Familien und Senioren, die Unterstützung unserer Vereine sowie die Weiterentwicklung unserer Infrastruktur – immer mit Augenmaß und im Dialog mit den Menschen vor Ort.
Drittens ist mir eine solide und nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde wichtig. Das bedeutet, verantwortungsvoll mit den Finanzen umzugehen, Fördermöglichkeiten konsequent zu nutzen und Projekte so umzusetzen, dass sie auch langfristig einen Mehrwert für Limeshain schaffen.
Ich möchte klare Prioritäten setzen und die Gemeinde Schritt für Schritt gemeinsam mit den Gremien und den Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickeln.“
Christian Dietzel: „Meine drei wichtigsten Schwerpunkte sind:
Familien stärken – mit verlässlicher Kinderbetreuung, einer guten medizinischen Versorgung und bezahlbarem Wohnraum.
Infrastruktur und Mobilität sichern – insbesondere die Wasserversorgung, Ausbau sicherer Rad- und Fußwege, mehr Nahverkehrsangebote (Bürgerbus), Digitalisierung und weiteren Mobilitätsstationen.
Limeshain gemeinsam weiterentwickeln – durch eine solide Haushaltspolitik, als Grundlage für Investitionen und im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Transparente Kommunalpolitik durch regelmäßige Bürgerversammlungen in den Ortsteilen und mehr digitale Beteiligungsformate.“
Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit
2. Wie möchten Sie Natur- und Artenschutz mit der Entwicklung der Gemeinde in Einklang bringen?
Christian Dietzel: „Neue Baugebiete werden mit Augenmaß entstehen und sich in das Ortsbild einfügen. Gleichzeitig werde ich Innenentwicklung vor Außenentwicklung fördern (Baulücken / Leerstandskataster). Blühflächen, Streuobstwiesen und klimaresistente Baumarten werden erhalten und neue geschaffen. Im Rahmen des Aktionsplans Klimakommune Limeshain ist die Bauleitplanung ein wichtiges Werkzeug.“
Silke Nowakowsky: „Für mich sind Natur- und Artenschutz und die Entwicklung von Limeshain kein Widerspruch. Wir müssen mit Augenmaß planen und dabei die Belange unserer Natur im Blick behalten. Wir müssen verantwortungsvoll mit unseren Grünflächen umgehen und unnötige Flächenversiegelungen müssen wir vermeiden. Der Ausbau von Blühflächen und der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser gehören ebenfalls in die Betrachtung. Der Austausch mit unseren Grundstückeigentümern und die Interessen der Landwirtschaft müssen gehört werden.
Auch bei kommunalen Flächen möchte ich genauer hinschauen: Wo können wir Lebensräume für Insekten und Vögel schaffen? Und wo können wir durch weniger Versiegelung gleichzeitig etwas für den Hochwasserschutz und das Ortsklima tun?
Wichtig ist mir dabei eine frühzeitige und fachlich fundierte Planung. Wenn wir Natur- und Artenschutz erst am Ende eines Planungsverfahrens betrachten, entstehen häufig Konflikte. Wenn wir ihn von Anfang an mitdenken, können wir bessere Lösungen entwickeln.
Mein Ziel ist ein Limeshain, das sich weiterentwickelt, ohne seine natürlichen Lebensgrundlagen zu verlieren. Entwicklung ja – aber nachhaltig, verantwortungsvoll und mit Blick auf die Generationen, die nach uns kommen.“
3. Welche Ideen haben Sie, um Limeshain besser auf Starkregen, Hitze und andere Folgen des Klimawandels vorzubereiten?
Silke Nowakowsky: „Klimaanpassung bedeutet für mich vor allem: nicht erst handeln, wenn der Schaden eingetreten ist, sondern Risiken frühzeitig erkennen und vorbeugen. Starkregen, Hitzeperioden und Trockenheit können auch eine Gemeinde wie Limeshain unmittelbar treffen. Darauf müssen wir uns vorbereiten.
Ich möchte deshalb zunächst eine systematische Analyse der örtlichen Gefahren vorantreiben: Wo bestehen bei Starkregen besonders gefährdete Bereiche? Wo fehlt es an Rückhalte- oder Versickerungsmöglichkeiten? Wo brauchen wir bei Hitze mehr Schatten und Aufenthaltsmöglichkeiten?
Daraus müssen konkrete Maßnahmen entstehen. Dazu gehören beispielsweise Entsiegelung von Flächen, mehr Bäume und schattenspendende Grünflächen, wasserdurchlässige Flächen sowie ein intelligentes Regenwassermanagement. Wo es sinnvoll ist, sollten Niederschläge möglichst vor Ort zurückgehalten und genutzt werden, anstatt Wasser schnellstmöglich abzuleiten.
Wichtig ist mir außerdem die Information der Bevölkerung. Bei Starkregen kann jeder Haushalt Vorsorge treffen. Die Gemeinde sollte deshalb verständliche Informationen darüber bereitstellen, welche Risiken bestehen und was jeder Einzelne tun kann.
Förderprogramme von Bund und Land möchte ich dabei konsequent nutzen. Klimaanpassung darf nicht nur ein schöner Vorsatz sein – sie muss finanziert, geplant und Schritt für Schritt umgesetzt werden.
Mein Grundsatz lautet: Prävention ist besser und langfristig meist günstiger als Schadensbeseitigung. Wir können den Klimawandel nicht auf kommunaler Ebene verhindern, aber wir können dafür sorgen, dass Limeshain widerstandsfähiger und besser vorbereitet ist.“
Christian Dietzel: „Wir müssen heute vorsorgen. Deshalb setzte ich das teilräumliche Wasserkonzept konsequent um, sichere unsere eigene Wasserversorgung und fördere Entsiegelungsmaßnahmen. Mehr Bäume, zusätzliche Schattenplätze. Der Klimaschutzmanager ist gerade dabei ein Klimaschutzkonzept für Limeshain und Hammersbach zu erarbeiten und die kommunale Wärmeplanung anzustoßen. Um unsere Ortsteile widerstandsfähiger gegen Starkregen zu machen, werde ich das Limeshainer Starkregenkonzept umsetzen.“
4. Wie wollen Sie die Energiewende auf kommunaler Ebene unterstützen?
Christian Dietzel: „Ich werde Photovoltaikanlagen auf geeigneten kommunalen Gebäuden ausbauen, schrittweise auf moderne LED-Technik umstellen und kommunale Gebäude energetisch sanieren. Gleichzeitig wird die Ladeinfrastruktur E-Mobilität ausgebaut und die bereits begonnene Umrüstung der Gemeindefahrzeuge auf E-Mobilität fortgeführt.“
Silke Nowakowsky: „Die Energiewende muss für mich vor Ort konkret, sinnvoll und für die Menschen nachvollziehbar und bezahlbar sein. Als Gemeinde können wir zwar nicht die gesamte Energiepolitik bestimmen, aber wir können mit gutem Beispiel vorangehen und die Möglichkeiten nutzen, die wir vor Ort haben.
Ich möchte deshalb zunächst bei den eigenen gemeindlichen Gebäuden ansetzen. Wir sollten immer prüfen, wo weiterhin Photovoltaikanlagen u. ä. sinnvoll eingesetzt werden können, wie wir Energie effizienter nutzen und wo sich durch energetische Sanierungen langfristig Kosten einsparen lassen. Wir müssen weiterhin Umwelt und Klima in unseren Entscheidungsprozessen zwingend beachten.
Gleichzeitig möchte ich die Möglichkeiten für erneuerbare Energien und Bürgerbeteiligung stärker prüfen. Dazu gehören beispielsweise Photovoltaik auf geeigneten kommunalen Flächen und Gebäuden, aber auch Modelle, bei denen Bürgerinnen und Bürger wirtschaftlich von Projekten profitieren können.
Wichtig ist mir dabei: Nicht jede Maßnahme ist überall sinnvoll. Wir müssen genau hinschauen, was technisch, wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist und welche Folgekosten entstehen. Förderprogramme von Bund und Land sollten dabei konsequent genutzt werden.
Auch bei neuen Baugebieten möchte ich Energieeffizienz und Klimaanpassung von Anfang an mitdenken. Gleichzeitig können wir durch Entsiegelung, Begrünung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser unsere Gemeinde besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten.
Mein Ziel ist eine realistische kommunale Energiepolitik mit Augenmaß: klimafreundlich, wirtschaftlich und so gestaltet, dass die Menschen in Limeshain den Nutzen erkennen und möglichst daran beteiligt werden.“
Mobilität
5. Was möchten Sie tun, um Rad- und Fußwege sicherer und attraktiver zu machen?
Silke Nowakowsky: „Die Sicherheit für alle liegt mir besonders am Herzen und hier möchte ich meine Kompetenzen stärker einbringen. Besonders Kinder, ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität müssen sich in Limeshain sicher zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewegen können.
Ich möchte deshalb zunächst die bestehenden Wege gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern überprüfen: Wo fehlen sichere Verbindungen? Wo gibt es gefährliche Querungen, schlechte Beleuchtung, unübersichtliche Stellen oder Probleme durch parkende Fahrzeuge?
Besonders wichtig sind mir die Wege zu Kitas, Schulen, Bushaltestellen, Spielplätzen und öffentlichen Einrichtungen. Hier müssen wir Sicherheitslücken konsequent erkennen und möglichst schnell beseitigen. Schon jetzt wissen wir von sogenannten „Raserstrecken“ und gefährliche Querungsstellen für Schulkinder. Die Aussagen und Schilderungen der Eltern waren eindrücklich.
Bei neuen Bau- und Verkehrsprojekten möchte ich den Fuß- und Radverkehr von Anfang an mitdenken und nicht erst nachträglich prüfen, ob irgendwo noch Platz für einen Geh- oder Radweg ist. Dazu gehören auch barrierearme Wege, sichere Querungsmöglichkeiten und eine gute Beleuchtung dort, wo sie tatsächlich notwendig ist.
Gleichzeitig möchte ich die Zusammenarbeit mit Hessen Mobil, dem Wetteraukreis und den zuständigen Sicherheitsinstitutionen verbessern. Gerade bei Straßen außerhalb der gemeindlichen Zuständigkeit müssen wir als Gemeinde unsere Interessen konsequent vertreten und Lösungen einfordern.
Gerade die Menschen in unserer Gemeinde kennen „ihre Stellen“. Also gilt es auch von Beginn an diese mit einzubinden, anzuhören und regelmäßig fortzusetzen. So können Bereiche schneller identifiziert werden.
Mein Ziel ist, dass sich alle Generationen gerne und selbstständig in unserer Gemeinde bewegen können.“
Christian Dietzel: „Bestehende Rad- und Fußwege modernisieren, Lücken schließen und weiter sichere Schulwege schaffen. Barrierefreie Gehwege, gute Beleuchtung, sichere Querungshilfen und Verkehrsberuhigende Elemente erhöhen dabei die Verkehrssicherheit vor allem für unsere Kinder und Jugendlichen. Der Radweg von Hainchen nach Lindheim soll verbessert und ein Radweg von Limeshain nach Hammersbach wird entwickelt.“
6. Wie kann der öffentliche Nahverkehr für die Menschen in Limeshain verbessert werden?
Christian Dietzel: „Als ländliche Gemeinde sind wir auf gute Verbindungen angewiesen. Ich werde mich für bessere Busverbindungen, eine engere Abstimmung mit dem RMV (Neutaktung ÖPNV) und attraktivere Anschlüsse an die Bahnhöfe einsetzen.“
Silke Nowakowsky: „Für mich bedeutet gute Mobilität, dass Menschen in Limeshain möglichst unabhängig davon, ob sie ein Auto besitzen, gut und sicher unterwegs sein können.
Ich möchte zunächst genau hinschauen, was haben wir schon und wo bestehen Lücken. Für den ländlichen Raum brauchen wir dabei flexible Lösungen. On-Demand-Verkehre, Bürgerbusse oder Rufbusangebote können dort sinnvoll sein, wo sich ein dichter Linienverkehr wirtschaftlich nicht darstellen lässt.
Auch die Haltestellen selbst gehören dazu: Sie müssen sicher, gut erreichbar und möglichst barrierearm sein. Sichere Fuß- und Radwege zu den Haltestellen sind dabei genauso wichtig wie der Bus selbst.
Als Bürgermeisterin möchte ich deshalb gemeinsam mit dem Wetteraukreis und den zuständigen Verkehrsträgern konkrete Verbesserungen einfordern und gleichzeitig Fördermöglichkeiten nutzen. Als Gemeinde können wir nicht jede Buslinie selbst bestellen, aber wir können Bedürfnisse formulieren, Daten liefern, Lösungen anstoßen und beharrlich darauf hinwirken, dass Limeshain besser angebunden wird.“
7. Wie stellen Sie sich eine nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum vor?
Silke Nowakowsky: „Für mich bedeutet nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum vor allem, Alternativen zum eigenen Auto zu schaffen. Dabei müssen wir die tatsächlichen Lebensbedingungen unserer Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen.
Für Limeshain sehe ich deshalb mehrere Bausteine: einen verlässlichen und bedarfsgerechten öffentlichen Nahverkehr, gute und sichere Fuß- und Radwege sowie intelligente Lösungen wie Bürgerbusse, Ruf- oder On-Demand-Angebote. Gerade für ältere Menschen, Jugendliche und Menschen ohne eigenes Auto können solche Angebote von Bedeutung sein.
Im ländlichen Raum wird das Auto auch künftig für viele Menschen unverzichtbar sein. Es geht vielmehr darum, Wahlmöglichkeiten zu schaffen und unnötige Autofahrten zu reduzieren, wo es praktikable Alternativen gibt.
Als Bürgermeisterin würde ich deshalb zunächst gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, dem Wetteraukreis und den zuständigen Verkehrsträgern prüfen, wo in Limeshain konkrete Mobilitätslücken bestehen und welche Lösungen finanzierbar und förderfähig sind.
Mein Ziel ist eine Mobilität, die umweltbewusst, sicher, bezahlbar und für alle Generationen zugänglich ist.“
Christian Dietzel: „Im ländlichen Raum brauchen wir verschiedene Angebote. Deshalb setze ich auf einen guten ÖPNV, einen Bürgerbus, Mobilitätsstationen, sichere Radwege und eine gute digitale Vernetzung. Die Einführung eines Bürgerbusses sowie weitere Mobilitätsstationen mit Fahrradabstellanlagen und Lademöglichkeiten werde ich auf den Weg bringen.“
Familien, Kinder und Jugendliche
8. Was möchten Sie für Familien konkret verbessern?
Christian Dietzel: „Familien brauchen Verlässlichkeit. Deshalb werde ich usreichend Kita-Plätze sichern, flexible Betreuungsangebote prüfen, Spielplätze attraktiv gestalten und unsere Vereine sowie Ferienprogramme stärken. Die gezielte Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für junge Familien und weiterhin ausgewogene Kitagebühren, damit trotz hoher kommunaler Kosten die Beiträge für Familien tragbar bleiben.“
Silke Nowakowsky: „Ich möchte es für alle Generationen familienfreundlicher machen. Dazu gehört für mich zunächst eine verlässliche und qualitativ gute Kinderbetreuung und bei der Familien Planungssicherheit haben.
Gleichzeitig müssen wir Familien im Alltag entlasten: durch sichere und bessere Verkehrslösungen, attraktive Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten und gute Angebote für Kinder und Jugendliche.
Familienfreundlichkeit bedeutet für mich auch gute Rahmenbedingungen für Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen bzw. zu erhalten.
Ich möchte deshalb gemeinsam mit Familien erarbeiten, was in Limeshain konkret fehlt – und dann Schritt für Schritt umsetzen, was finanziell machbar und nachhaltig ist. Dazu gehört auch, dass wir als Arbeitgeber attraktiv bleiben und Betreuungskräfte bei Fehlstellen schnellstmöglich gewinnen können. Auch die ärztliche Versorgung ist essentiell für ein Leben in Limeshain. Auch hier gilt es weiterhin stark aktiv zu bleiben und Lücken zu schließen.
Familienfreundlichkeit beginnt für mich nicht erst bei der Kita – sie beginnt bei sicheren Wegen, bezahlbaren Angeboten, verlässlicher Betreuung und einer Gemeinde, die Familien zuhört.“
9. Welche Möglichkeiten möchten Sie schaffen, damit Jugendliche ihre Freizeit gerne in Limeshain verbringen?
Silke Nowakowsky: „Jugendliche brauchen Freiräume – und vor allem das Gefühl, in ihrer Gemeinde willkommen und ernst genommen zu werden. Ich möchte deshalb nicht einfach Angebote für Jugendliche planen, sondern gemeinsam mit ihnen herausfinden: Was fehlt euch in Limeshain?
Unsere Jugendpflege ist sehr aktiv. Gemeinsam können wir bestehende Projekte weiterentwickeln und attraktive Treffpunkte im Freien schaffen – beispielsweise mit Sitzmöglichkeiten, Sport- und Bewegungsangeboten oder einem Platz, an dem Jugendliche sich unkompliziert treffen können.
Auch unsere Vereine sind dabei ein wichtiger Partner. Limeshain hat ein großes ehrenamtliches Angebot, das wir stärker mit der Jugendarbeit verknüpfen können. Dabei geht es nicht nur um Sport, sondern auch um Kultur, Kreativität und gemeinsame Projekte.
Ich möchte Jugendlichen außerdem mehr Mitspracherecht geben. Ein regelmäßiger Jugenddialog könnte ein guter Anfang sein. Jugendliche sollen das Gefühl haben, dass sie ihre Bedarfe äußern dürfen und mitgestalten können.“
Christian Dietzel: „Jugendliche sollen ihre Gemeinde aktiv mitgestalten. Deshalb werde ich einen Jugend-Zukunftsdialog etablieren und gemeinsam mit Vereinen und der Jugendpflege Freizeitangebote entwickeln. Sport-, Bewegungs- und Begegnungsflächen sollen weiterentwickelt werden, damit Jugendliche attraktive Angebote direkt vor Ort finden. Auch die Einführung eines „Kinder- oder Jugendbürgermeister /-bürgermeisterin“ werde ich etablieren, der die Interessen der Jugendlichen und Kinder vertreten kann.“
Wohnen und Ortsentwicklung
10. Wie möchten Sie bezahlbaren Wohnraum fördern?
Christian Dietzel: „Limeshain braucht Wohnraum für junge Familien, Singles und Seniorinnen und Senioren. Die Gemeinde Limeshain ist bereits Mitglied in der „Bezahlbarer Wohnraum im Wetteraukreis GmbH“, die bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum unterstützt. Deshalb werde ich unterschiedliche Wohnformen fördern, gemeindeeigene Flächen gezielt entwickeln und Förderprogramme konsequent nutzen. Dabei geht Ortsinnenentwicklung vor Außenentwicklung.“
Silke Nowakowsky: „Junge Familien, Alleinerziehende, Menschen mit mittlerem Einkommen und ältere Menschen sollen die Möglichkeit haben, in unserer Gemeinde wohnen zu können.
Deshalb möchte ich zunächst die vorhandenen Möglichkeiten nutzen: Leerstände und Baulücken erfassen, Innenentwicklung vorantreiben und bei neuen Bauvorhaben frühzeitig prüfen, wie bezahlbarer und generationengerechter Wohnraum berücksichtigt werden kann.
Gleichzeitig müssen wir bei jeder Entwicklung die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde im Blick behalten. Ich möchte deshalb Förderprogramme von Land und Bund konsequent nutzen und nicht versuchen, alles aus dem Gemeindehaushalt zu finanzieren.
Die Gemeinde kann Rahmenbedingungen schaffen, Grundstücke klug einsetzen, Fördermöglichkeiten nutzen und mit den richtigen Partnern zusammenarbeiten.“
11. Wie soll sich Limeshain in den kommenden Jahren baulich entwickeln?
Silke Nowakowsky: „Limeshain soll sich mit Augenmaß entwickeln. Für mich bedeutet gute bauliche Entwicklung nicht, möglichst viele neue Baugebiete auszuweisen, sondern zunächst zu prüfen, welche Möglichkeiten wir innerhalb haben. Ich möchte darauf achten, dass der dörfliche Charakter unserer drei Ortsteile erhalten bleibt.
Neue Bauvorhaben müssen immer mit der vorhandenen Infrastruktur zusammenpassen. Wenn neue Wohnungen entstehen, müssen wir gleichzeitig an Verkehr, Kinderbetreuung, Schulen, Wasserversorgung, Abwasser, Feuerwehr, Spiel- und Aufenthaltsflächen denken.
Auch Klimaschutz und Klimaanpassung gehören für mich von Anfang an in die Planung. Dazu zählen beispielsweise Grünflächen, Bäume, Entsiegelung, Regenwassermanagement und die Vermeidung unnötiger Flächenversiegelung.
Bei größeren Bauprojekten möchte ich die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig informieren und beteiligen. Entwicklung darf nicht über die Köpfe der Menschen hinweg stattfinden.
Mein Ziel ist ein Limeshain, das seinen Charakter bewahrt und sich gleichzeitig zukunftsfähig weiterentwickelt.
Christian Dietzel: „Limeshain soll sich behutsam weiterentwickeln. Innenentwicklung hat für mich Vorrang vor einer Ausweitung nach außen. Baulücken und Leerstände (Leerstandskataster) werden genutzt, das Ortsbild erhalten und Bürgerinnen und Bürger werden frühzeitig beteiligt. Neue Baugebiete müssen sich harmonisch in unsere Ortsteile einfügen. Ich werde die Gewerbeflächen transparent und zukunftsorientiert entwickeln.“
12. Welche Bedeutung haben für Sie Grünflächen, Spielplätze und öffentliche Treffpunkte?
Christian Dietzel: „Sie sind wichtige Orte für Begegnung, Bewegung und Lebensqualität. Deshalb möchte ich Dorfplätze und Grünflächen im Rahmen der Dorferneuerung entwickeln, Spielplätze weiter modernisieren und mehr Schatten, sowie zusätzliche Baumpflanzungen auf öffentlichen Plätzen schaffen.“
Silke Nowakowsky: „Sie sind für mich ein wichtiger Teil einer lebenswerten Gemeinde. Sie sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen, Kinder spielen, Jugendliche sich treffen und ältere Menschen Zeit im Freien verbringen können. Als Trainerin darf ich in unserem Verein die Wichtigkeit von Grünflächen besonders beobachten. So kommen Trainierende und Bewohner aus Nachbarhäusern unkompliziert im Freien zusammen, Berührungsängste werden schnell abgebaut und der Dialog untereinander gefördert.
Grünflächen haben darüber hinaus eine wichtige Funktion für das Ortsklima und die Umwelt. Gerade angesichts zunehmender Hitzeperioden brauchen wir schattige und gut gestaltete Aufenthaltsbereiche. Deshalb sollten wir vorhandene Grünflächen erhalten, sinnvoll weiterentwickeln und bei neuen Projekten den Klimaschutz von Anfang an mitdenken.
Bei Spielplätzen geht es für mich nicht nur darum, dass irgendwo ein Spielgerät steht. Sie müssen sicher, gepflegt, attraktiv und altersgerecht sein. Auch inklusive Spielmöglichkeiten sollten wir stärker berücksichtigen.“
Wirtschaft und Finanzen
13. Welche Prioritäten setzen Sie bei den Gemeindefinanzen?
Silke Nowakowsky: „Meine oberste Priorität bei den Gemeindefinanzen ist Klarheit, Transparenz und eine nachhaltige Haushaltsführung. Wir müssen jederzeit wissen, wofür die Gemeinde Geld ausgibt, welche Verpflichtungen auf uns zukommen und welche Projekte wir uns tatsächlich leisten können.
Dabei möchte ich drei Dinge besonders in den Mittelpunkt stellen: erstens die Pflichtaufgaben und die Daseinsvorsorge, zweitens Investitionen in unsere Zukunft und drittens einen verantwortungsvollen Umgang mit den laufenden Ausgaben.
Ich möchte nicht bei wichtigen Angeboten für Familien, Kinder, Senioren oder Vereine sparen, sondern zunächst prüfen, wo wir effizienter werden können. Dazu gehören für mich eine konsequente Nutzung von Fördermitteln, die Überprüfung bestehender Verträge und Ausgaben sowie eine frühzeitige Planung größerer Investitionen.
Investitionen müssen langfristig gedacht werden. Was heute vielleicht günstig erscheint, kann morgen hohe Folgekosten verursachen. Deshalb möchte ich bei größeren Projekten immer auch die Folgekosten und die finanzielle Belastung für kommende Jahre transparent darstellen.
Gleichzeitig brauchen wir Mut zu Prioritäten. Nicht jedes wünschenswerte Projekt kann gleichzeitig umgesetzt werden. Ich möchte deshalb gemeinsam mit Verwaltung und Gemeindevertretung einen realistischen Investitionsplan entwickeln und den Bürgerinnen und Bürgern nachvollziehbar erklären, was wir uns leisten können, was wir uns leisten wollen und was zunächst warten muss.“
Christian Dietzel: „Limeshain steht finanziell solide da – diesen Kurs werde ich fortsetzen. Mein Ziel ist ein ausgeglichener Haushalt, der Investitionen in Kitas, Feuerwehr, Wasserversorgung, Straßen und Digitalisierung ermöglicht. Gleichzeitig werde ich Fördermittel konsequent nutzen und die interkommunale Zusammenarbeit weiter ausbauen. Gute Rahmenbedingungen für Handwerk, Gewerbe und regionale Unternehmen sind dabei ein wichtiger Bestandteil einer starken Gemeinde. Eine gute Finanzausstattung schafft Spielräume für freiwillige Leistungen.“
Ehrenamt und Gemeinschaft
14. Was möchten Sie tun, um das Ehrenamt attraktiver zu machen?
Christian Dietzel: „Ich weiß aus eigener Erfahrung als aktiver Feuerwehrmann, wie wichtig das Ehrenamt für unsere Gemeinde ist. Deshalb möchte ich Vereine und Initiativen verlässlich unterstützen, Bürokratie abbauen und den regelmäßigen Austausch fördern. Ein jährlicher Vereinsdialog, generationenübergreifende Projekte sowie eine stärkere Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements sollen das Ehrenamt weiter stärken.“
Silke Nowakowsky: „Das Ehrenamt ist für mich das Rückgrat unserer Gemeinde. Ohne die vielen Menschen, die sich in Vereinen, Feuerwehr, sozialen Einrichtungen und anderen Initiativen engagieren, wäre Limeshain nicht das, was es ist.
Ich möchte deshalb vor allem eines: den Menschen, die sich engagieren, mehr Wertschätzung, Unterstützung und weniger bürokratische Hürden bieten.
Dazu gehört für mich, die Vereine und ehrenamtlich Tätigen regelmäßig an einen Tisch zu holen und ihre konkreten Bedürfnisse zu erfragen. Die Gemeinde sollte stärker dabei unterstützen, Fördermöglichkeiten zu finden und zu beantragen. Auch bei der Nutzung gemeindlicher Räume oder bei Veranstaltungen möchte ich nach Möglichkeiten suchen, Abläufe einfacher und unbürokratischer zu gestalten.
Gleichzeitig halte ich es für wichtig, neue Formen des Ehrenamts zu ermöglichen. Nicht jeder kann sich jede Woche für einen festen Termin verpflichten. Viele Menschen würden sich aber projektbezogen oder zeitlich begrenzt engagieren. Darauf sollten wir uns einstellen.
Besonders wichtig ist mir außerdem, junge Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen und ihnen Verantwortung zu übertragen. Wer früh erlebt, dass das eigene Engagement etwas bewirkt, bleibt unserer Gemeinschaft oft auch später verbunden.
Ehrenamt kann man nicht verordnen – aber man kann dafür sorgen, dass Engagement Freude macht und gute Rahmenbedingungen vorfindet.“
Demokratie und Transparenz
15. Wie möchten Sie die Bürgerinnen und Bürger stärker an Entscheidungen beteiligen?
Silke Nowakowsky: „Gute Politik fängt mit Zuhören an. Ich möchte deshalb die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an stärker einbeziehen – nicht erst dann, wenn Entscheidungen bereits getroffen wurden. Für mich beginnt das mit Transparenz. Die Menschen müssen nachvollziehen können, welche Themen anstehen, welche Möglichkeiten es gibt, was etwas kostet und warum eine Entscheidung getroffen wird. Informationen müssen verständlich und rechtzeitig zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus möchte ich regelmäßige Bürgerdialoge und Bürgersprechstunden etablieren und bei wichtigen Projekten frühzeitig Beteiligungsformate anbieten. Je nach Thema können das Bürgerversammlungen, Workshops, Befragungen oder auch digitale Beteiligungsmöglichkeiten sein.
Besonders wichtig ist mir, Kinder und Jugendliche stärker einzubeziehen. Wer seine Gemeinde mitgestalten darf, entwickelt auch Verantwortung und Verbundenheit mit seinem Wohnort.
Bürgerbeteiligung bedeutet für mich allerdings nicht, dass jede Entscheidung per Abstimmung getroffen wird. Die gewählten Gremien müssen weiterhin Verantwortung übernehmen. Aber sie sollten die Argumente und Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger kennen und in ihre Entscheidungen einbeziehen.
Ich möchte eine Verwaltung und eine Gemeindepolitik, bei der die Menschen nicht das Gefühl haben, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden wird. Mein Anspruch ist: informieren, zuhören, abwägen, entscheiden – und anschließend auch erklären, warum eine Entscheidung so und nicht anders getroffen wurde.“
Christian Dietzel: „Ich werde Bürgergespräche in allen drei Ortsteilen anbieten und mehr Bürgerforen zu wichtigen Zukunftsthemen durchführen. Ortsbegehungen, Bürgerwerkstätten sowie Beteiligungsformate für Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren sollen den Dialog stärken. Digitale Informations-Angebote ergänzen die persönliche Beteiligung.“
16. Was verstehen Sie unter einer transparenten Verwaltung?
Christian Dietzel: „Transparenz bedeutet für mich nachvollziehbare Entscheidungen, offene Kommunikation und kurze Wege zwischen Rathaus und Bürgerschaft. Die Bürgerinnen und Bürger sollen wissen, warum Entscheidungen getroffen werden und wie Projekte vorankommen. Gleichzeitig werde ich digitale Angebote und perspektivisch ein digitales Bürgerportal weiter ausbauen.“
Silke Nowakowsky: „Eine transparente Verwaltung bedeutet für mich, dass Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, wie und warum Entscheidungen getroffen werden. Sie müssen nicht selbst Verwaltungsfachleute sein, um zu verstehen, was in ihrer Gemeinde passiert. Dazu gehört für mich, Informationen rechtzeitig, verständlich und möglichst vollständig zur Verfügung zu stellen.
Transparenz bedeutet aber auch, Entscheidungen zu erklären. Wenn etwas nicht umgesetzt werden kann, müssen wir offen sagen, warum das so ist. Wenn ein Projekt teurer wird oder sich verzögert, sollten die Bürgerinnen und Bürger das nicht erst aus der Zeitung erfahren.
Als Bürgermeisterin möchte ich außerdem einen regelmäßigen und direkten Austausch mit den Menschen fördern – durch Bürgersprechstunden, Bürgerdialoge und zeitgemäße digitale Informationsangebote.
Transparenz schafft Vertrauen. Und Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass man den Bürgerinnen und Bürgern nur das präsentiert, was gut aussieht. Vertrauen entsteht, wenn auch schwierige Themen offen angesprochen werden. Für mich gilt deshalb: Keine Politik hinter verschlossenen Türen, sondern nachvollziehbare Entscheidungen, verständliche Informationen und ein offenes Ohr für die Menschen in Limeshain.“
Persönlich
17. Was unterscheidet Sie von den anderen Kandidierenden?
Silke Nowakowsky: „In meinem beruflichen Werdegang habe ich Erfahrungen gesammelt, die für das Amt der Bürgermeisterin von großem Wert sind. Dazu gehören verantwortungsvolles Arbeiten, das Organisieren und Steuern von Projekten, der Umgang mit unterschiedlichen Interessen sowie das Treffen fundierter Entscheidungen. Dabei habe ich gelernt, strukturiert zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und auch in anspruchsvollen Situationen lösungsorientiert zu handeln. Dabei musste ich immer besonderen Wert auf ein neutrales und sachorientiertes Handeln legen. Als Kandidatin der Unabhängigen Bürgerliste Limeshain (UBL) habe ich bisher meine Entscheidungen immer neutral und politisch unabhängig gefasst. Als Dozentin für Gemeinden, Städte, Bundeswehr und Sicherheitsbehörden zu den Themen Generationen, Werte und Demokratie sind mir gerade diese Themen im Umgang mit Menschen besonders nah am Herzen.
Ebenso wichtig ist für mich mein ehrenamtliches Engagement. Es hat mir gezeigt, wie viel durch Zusammenarbeit, gegenseitiges Vertrauen und den persönlichen Austausch erreicht werden kann. Ich kenne die Bedeutung eines starken Miteinanders und weiß, wie wichtig es ist, Menschen einzubinden und ihre Anliegen ernst zu nehmen.
Die Kombination aus beruflicher Erfahrung und ehrenamtlichem Engagement hat mich geprägt. Sie gibt mir das notwendige Rüstzeug, um die Verwaltung verantwortungsvoll zu führen, gemeinsam mit den politischen Gremien konstruktiv zusammenzuarbeiten und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger von Limeshain engagiert zu vertreten.
Mein Ziel ist es, Bürgermeisterin für alle Bürgerinnen und Bürger zu sein – unabhängig von Parteizugehörigkeit oder persönlichen Interessen. Ich stehe für Sachpolitik, Transparenz und einen respektvollen Umgang miteinander. Entscheidungen sollen nachvollziehbar, fair und stets am Wohl der gesamten Gemeinde orientiert sein. Meine Amtszeit sehe ich als Dienst für die Bürgerinnen und Bürger in Limeshain!“
Christian Dietzel: „Mein Handeln als Bürgermeister wird, geprägt sein von Zuhören bei den Belangen der Bürgerinnen und Bürger und Transparenz bei der Umsetzung von Maßnahmen im gemeinsamen Miteinander mit den Bürgern. Ich verbinde langjährige kommunalpolitische Erfahrung mit Führungsverantwortung, Verwaltungserfahrung und ehrenamtlichem Engagement. Ich werde ein bürgernaher Bürgermeister sein, der Vorschläge und Bedenken der Bürger auf- und ernstnimmt. Aber auch offen erläutert, wenn sich Dinge nicht umsetzen lassen oder anders umgesetzt werden müssen. Dabei verstehe ich mich als Bürgermeister für alle: unabhängig von Ortsteil, Alter oder politischer Überzeugung.“