Pressemitteilung vom 08.02.21

Zwischen Nutzen und Sinnhaftigkeit – Radweg Limeshain – Hammersbach

Die Limeshainer Gemeindevertretung hat sich jüngst mit einer Radwegverbindung zwischen Langenbergheim und Limeshain beschäftigt und beschlossen, dass die Vorhabenträgerschaft für dieses Projekt auf den Regionalverband FrankfurtRheinMain übertragen werden soll. Alle Entscheidungen über Planung und Vergabe unterliegen dem Gemeindevorstand. Die Gemeindevertretung wird lediglich über den Fortgang informiert. 

„Wir verstehen Mobilität im Sinne der Teilhabe an der Wirtschaft und Gesellschaft. Im ländlichen Raum ist der Verzicht auf das Auto nur schwer umsetzbar. Eine Verkehrswende ist auf der anderen Seite dringend erforderlich. Die Attraktivität für alternative Mobilität sollte gesteigert werden. Dafür muss in Limeshain einiges getan werden“, erklären die Grünen in Limeshain. Der Ausbau bzw. die Neuschaffung von Radwegen gehört – neben der Schaffung weiterer E-Lade-Stationen – im Wesentlichen dazu.

Zwischen Limeshain und Hammersbach bestehen bereits zwei Wege, die größtenteils gut mit dem Fahrrad nutzbar sind. Eine Überprüfung, ob einer dieser Wege durch Erneuerung bzw. Ausbau so gestaltet werden kann, dass er für Radfahrer sowie für Fußgänger noch besser zu nutzen ist, wäre in unseren Augen der bessere Weg. Ein erneuter Eingriff in die Natur mit weiterer Versiegelung von Flächen sollte für dieses Projekt vermieden werden. In gleicher Weise könnte man eine Radwegverbindung zwischen Eckartshausen und Himbach schaffen. Wir sehen eher eine Notwendigkeit, vorhandene Lücken zu schließen und ein regionales Radwegekonzept zu erstellen.

Die grüne Fraktion setzt sich für den Ausbau bzw. die Sanierung des bestehenden Weges, entlang der Raststätte, ein. „Denn dieser Weg ist größtenteils asphaltiert und würde einen unnötigen Eingriff in die Natur vermeiden!“, so die Vertreter der Limeshainer Grünen.